Strophanthin

Die Geschichte von Strophanthin

Strophanthin wurde noch vor wenigen Jahren von der Schulmedizin als „Insulin für
Herzkranke“ tituliert und gefeiert, heute in Bedrängnis und fast schon in Vergessenheit
geraten, da es sich nicht patentieren lässt und daher für die Pharma uninteressant
geworden ist. Obwohl seine fantastische Wirkung längst seit über 100 Jahren
wissenschaftlich untermauert ist und tausende von Ärzten es erfolgreich eingesetzt
haben, gilt Strophanthin heute als verpönt. Wirtschaftliche Überlegungen sind
maßgebend, denn andere, teure Therapien könnten möglicherweise dadurch
überflüssig werden. Einem der wohl wichtigsten pflanzlichen Medikamente der
Medizingeschichte droht damit das Aus. Sein Name ist „Strophanthin“. Erfahren sie
Geschichte von Strophanthin, die Wirkungsweise, die Einsatzmöglichkeiten und warum
dieses außergewöhnliche Heilmittel bis heute aufs Blut bekämpft wird und Millionen
von Menschen mit Herzerkrankungen bewusst vorenthalten wird.
G-Strophanthin ist eines der Strophanthine, die im Samen
diverser  afrikanischer Schlingpflanzen der  Gattung   Strophanthus  aus der Familie
der  Hundsgiftgewächse  vorkommen. Der Buchstabe g steht für das Vorkommen in der
Art Strophanthus gratus. Auch in der Pflanze  Acokanthera  (Acokanthera
oblongifolia, A. ouabaio und A. schimperi), die bisweilen bei uns auch als Topfpflanze
zu finden ist, ist das g-Strophanthin zu finden. Die Bezeichnung Ouabain leitet sich
vom afrikanischen  Ouabaio -Baum ( Acokanthera ouabaio ), dessen Samen gleichfalls g-
Strophanthin enthält. Ouabaio ist die englische Schreibung des ostafrikanischen
Wortes Wabayo.
g-Strophanthin zählt zusammen mit dem in Strophanthus kombevorkommenden  k-
Strophanthin  zu den herzwirksamen Glycosiden (vgl.  Herzglykoside ). Die beiden
Substanzen sind von den aus dem  Fingerhut  (Digitalis)
stammenden  Digitalisglykosiden  zu unterscheiden.